Samstag, 21. September 2013

Feedback lohnt sich immer - gefragt oder ungefragt

Nach 9 kurzen Stunden von Grasse bis Munzingen nahe bei Freiburg im Breisgau kurz hinter der französischen Grenze dicht gefolgt von einem Hunmer haben wir es noch einmal gewagt (bitte erinnert euch an den Todesstern im Schloss Reinach) und sind nochmal im gleichen Hotel abgestiegen (HRS Hot Deal).

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Wir haben nach der Zwischenübernachtung auf der Hinfahrt direktes Feedback (nach der klassischen Variante von Gordon: Beobachtung, Wirkung, Konsequenz) an der Rezeption abgegeben und was passiert bei CheckIn heute: wir wurden auf die Sauna Suite upgegradet. Yeah!

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Begrüßt durch feinste deutsche Betthupferl auf dem Zimmer haben wir uns jetzt auf den Weg zum Abendessen gemacht und genießen den Blick auf eine furchtbar billige Hochzeitsgesellschaft, die echt bemüht ist, dass Motto "Charleston" einigermaßen umzusetzen. Da ich ja Meister der goldenen 20er bis 40er bin, muss ich leider mangelhafte Umsetzungsfertigkeiten vorhersagen (ich versuche natürlich noch an Bildmaterial für Euch zu kommen).

Freitag, 20. September 2013

Das letzte Mahl im Petit Bouchon

Haben wir uns über Tripadvisor rausgesucht http://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g666506-d2427387-Reviews-Le_Petit_Bouchon-Mouans_Sartoux_French_Riviera_Cote_d_Azur_Provence.html

Kurt Krömer würde sagen: " et war sehr lecker jewesen" und ich würde sagen, wir platzen bald.

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Vorspeise. Gänsestopfleber mit Feige und Meersalz! Ich entschuldige mich schon mal bei allen, insbesondere bei Karo, aber die war einfach verdammt lecker!

Hauptgericht. Die Kaiserin verspeist Dorade. Ich hatte Ente - le canard.

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Dessert. Dieses Schokotörtchen ist das gleiche wie in Nizza, wo in ein paar Sekunden die heisse Schokoladensosse rausläuft. Einfach Mega!

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Und zum Schluss gibt's noch ein kleines Ratespiel. Na, was bedeutet das?

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Da es in Berlin bestimmt so aussieht...


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... und bei uns so:

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... haben wir beschlossen, gutes Wetter mitzubringen!

In Nizza sah es übrigens vor 60 Jahren auch mal so aus.

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Tagesausflug zur Schlucht Gorges du Verdon und ganz viele Glühwürmchen

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Die Verdonschlucht, umgangssprachlich auch Grand Canyon du Verdon, ist eine Schlucht in der Provence. Sie beginnt flussabwärts nach der Stadt Castellane ( ein entzückendes, kleines Dorf mit einer Kirche auf einem 500 m hohem Felsen. Armer Gottesdienstbesucher!) und endet im Stausee Lac de Sainte-Croix. Durch den etwa 21 km langen und bis zu 700 Meter tiefen Canyon fließt der türkisfarbene Fluss Verdon. Die Gorges du Verdon sind neben der Tara-Schlucht einer der größten Canyons Europas und Hauptbestandteil des nach ihm benannten Regionalen Naturparks Verdon

Das Wandern in den unzugänglicheren Regionen der Schlucht ist sehr beliebt und gilt als ungefährlich, dachten wir. Die bekannteste Wander-Route durch den Verdon-Canyon beginnt und endet in der Mitte des Canyons an einem Aussichtspunkt, von dem es relativ steil über Serpentinen bergab geht. Im Verlauf der fast sechsstündigen Wanderung – ohne Möglichkeit eines Zwischenausstieges – führt der Wanderweg über einige künstlich angelegte Leitern und Treppen abwärts. Eine davon ist recht steil und führt über 252 Stufen von einem Aussichtspunkt hinunter. Die Treppe haben wir noch geschafft, aber jetzt kommt der beste Teil.

Kurz vor Ende der Route führt der Weg durch zwei hintereinander liegende Tunnel, die als einzige Möglichkeit weiterführen. Hier sollte ursprünglich der Fluss komplett umgeleitet werden, doch das Projekt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben. Die Länge des ersten Tunnels beträgt 110 m, die des zweiten 657 m! Auch hier haben wir den ersten geschafft, im zweiten war es so dunkel, da hat man nicht mal die Hand vor Augen gesehen und in der Ferne lauter Glühwürmchen, dachten wir. Die kamen aber schnell näher. Waren gar keine Glühwürmchen, waren Menschen mit Grubenlampen auf dem Kopf und Wanderstiefeln. Na gut, dachten wir uns, umkehren ist angesagt. Also ich mit den Espandrillos, die Kaiserin mit ihren Louboutins und das C mit Lackmokkassins wieder raus aus dem Tunnel (es gibt übrigens ein RIEEEEEEEEEESEN Schild am Anfang des Tunnels mit der Aufschrift " nicht ohne Lampe hier rein") und schnell wieder ab ins Auto.

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Insgesamt ist für diese Bergwanderung mit etwa fünf bis sechs Stunden reiner Gehzeit zu rechnen und für die Rückfahrt zum Ausgangspunkt besteht die Möglichkeit ein Schluchtentaxi zu benutzen. Das allerdings haben wir nicht gefunden.

Fix und fertig haben wir dann am Abend noch Tabu vor dem Kamin (ein wenig angetrunken von den Resten, die wir in der hauseigenen Bar gefunden haben, z.B. 15 Jahre alten ukrainischen Likör- ganz nach dem Motto "weg mit dem Rotz") gespielt. Sehr lustig, besonders wenn man sich folgenden Dialog zwischen mir und meiner Frau (wir waren ein Team) zu Gemüte führt:


Ich: "Ok, ein Ort, äähhhhh, nein warte, wo gehörst du hin?"

Die Kaiserin: "An den Pranger?"

Ich: *sprachlos mit offenem Mund

Alle totenstill, nur noch der Kamin brutzelte, plötzlich schallendes Gelächter von C&W.

Ich: "Nein, anderer Ort. Wo gehörtest du früher hin? Gut aussehend!"
Die Kaiserin: "Weiß ich doch nicht!"

Zeit abgelaufen

Ich: "Na, an den Herd!"
Die Kaiserin: "Na das hast du doch wohl nicht im Ernst gemeint. Da wäre ich ja im Leben nicht drauf gekommen!!!!"
Ich: " aber wie kommst du dann auf Pranger?"
Die Kaiserin: "Na, du hast doch früher gesagt."

C&W: " Uihhhhh, wir sind plötzlich furchtbar müde. *Gähn! Gute Nacht bis morgen."

Ich: "Und ich erst"

Donnerstag, 19. September 2013

Das haben wir uns ausgesucht. Ist doch entzückend!

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Da haben wir's wieder!

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gesehen in Grasse

Eine ganze Stadt, die einfach unglaublich duftet

Oder auch: eine Stadt, die einfach ganz unglaublich duftet!

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Auf der Hinfahrt allerdings hätte ich mich gleich mal fast gepflegt übergeben können. Es stank ja sowas von nach Leberwurst und Mettbrötchen (schreibt man das überhaupt so?) um Grasse herum, das hält ja keine Nase aus.

Als wir dann allerdings die Stadt erreichten, war ich baff: alles roch absolut wohlriechend nach Parfum, egal welche Ecke. Selbst als wir uns ins krasse grasse Araberviertel verliefen, duftete es nach Mocca- und Moschusparfum. Unglaublich! Ich hege den Verdacht, dass die Stadt nachts mit Parfumsprüflugzeugen gesprengt wird, ähnlich wie beim Feuerlöschen.

Grasse ist klein mit ca 50.000 Einwohnern (10 % arbeiten davon für die Parfümfabriken), gilt als Welthauptstadt des Parfüms und erreichte als Handlungsort des Romans Das Parfum von Patrick Süskind weite Bekanntschaft. Da zu meinem Block auch ein wenig Kultur gehört, wird hier gleich mal die Parfumherstellung erklärt.

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Die früher charakteristischen Blumenplantagen um Grasse sind heute übrigens selten geworden, da die Blüten meist aus Billiganbauländern wie MarokkoBulgarienIndien oder der Türkei importiert werden. Die in der Parfümindustrie gewonnenen Duftstoffe werden neben Parfüm für Kosmetik, Spülmittel, Waschpulver, aber auch für Lebensmittelgeschmacksstoffe verwendet. Jährlich werden 10 000 Tonnen Blüten verarbeitet.

Es gibt drei große Familienunternehmen in Grasse: Galimard - gegründet 1747 und das Schmuckstück der Stadt, Molinard - gegründet 1849 (Baccarat und Lalique stellten für die Familie Molinard Kristallflakons her) sowie Fragonard - gegründet 1926 und ansässig in einer der ältesten Fabriken der Stadt. Hier waren wir und haben die Kreditkarte glühen lassen.

Duft für die Kaiserin "Schwarze Feige", Seife für die Kaiserinnenmutter "Jardin du Fragonard", Air Diffuser fürs Bad "Koralle" (wusste noch gar nicht, dass Korallen unter Wasser so duften - egal, riecht fantastisch, daher mitgenommen), Duschgel für mich "Désert".  Was passierte dann an der Kasse? Wir wollten nur noch die sehr schöne Papptüte kaufen und haben sie nicht bekommen. Gab es erst ab einem Einkaufswert von dem Doppelten von dem was der stinkreiche Russen vor uns in den Einkaufswagen gepackt hat!!! Trickreiche kleine Franzosengauner.

Das haben wir dann auch gleich außerhalb der Parfumfabrik festgestellt. Die Stadt gehört praktisch der Familie Fragonard.

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Im Museum gab's auch Flakons zu bestaunen von "verdammt bin ich alt also Finger weg" bis zu "verdammt bin ich teuer also Finger weg".

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Der Film "Das Parfum" wurde allerdings nicht hier gedreht, eher in der Provence, in Barcelona und in dem spanischen Dorf Girona. Hier siehts wohl so aus wie in Grasse.

Zum Abschluss gab es Lavendeleis - was sonst? *grins

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Natürlich roch es auch auf der Rückfahrt wieder nach na was wohl? Ekelhaft.

Mittwoch, 18. September 2013

Das ist Eure Postkarte

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Ach ja übrigens...

da die Postkarten vom März diesen Jahres aus Nepal bisher bei keinem ankamen, haben wir beschlossen, dass es diesmal Urlaubsblog plus Postkarte zum selber Ausdrucken gibt.

Einfach eigene Adresse und einen Wunschtext (wäre super, wenn wir dann irgendwann mal erfahren, was wir so geschrieben haben) eintragen und in den eigenen Briefkasten schmeissen. Vielen Dank!

P.S. Immer wieder schöne Anekdote ist der Besuch in Nizza, Thema Lavendelduftsäckchenterror in den Gassen oder das gute Wetter.

So langsam werden wir gemütlich

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Außer durch Tourrettes-Sur-Loup durchzufahren, St. Paul de Vence zu besichtigen und dort das Grab von Marc Chagall anzuschauen, haben wir heute nicht viel geschafft. Ich muss ja gestehen, der Maler ist irgendwie an mir vorbeigegangen, aber ich find den gar nicht so übel.

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Haben auf dem Friedhof zusätzlich zu den Keramikblumen noch in Kunstharz gegossene Artgenossen gefunden. Ebenfalls praktisch, hält sich auch ewig.

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Morgen wird gefaulenzt und ich entführe die Kaiserin abends nach Grasse. Schließlich will sie sich ja mal nen ordentlichen, selbstkreierten Duft zulegen. Bin gespannt, was rauskommt.

Dienstag, 17. September 2013

Ja ja, der Herr K. aus B. im P. mag's ordentlich

Liebe Steffi,

um Gottes Willen, bitte saufe nicht so viel (wegen Kopf und Kragen).

P.S. Wir hätten gerne 3 Flaschen von dem Brunello. Bloß nicht der Billige und wenn noch Platz im Auto, dann noch ein Grappa für C & W. Danke!

Montag, 16. September 2013

Nizza und die Villa Rothschild

Es ist nicht so ruhig wie in der Provence und die LKWs rasen die kleinen Strassen in Plascassier hoch und runter. Daher wären wir heute morgen beim Joggen fast überfahren worden. Nicole mit einem Croissant in der Hand und ich mit Äpfeln. Wie sieht denn das bitteschön aus???

Erstens hätten wir die Bestellung der beiden älteren Herren nicht pünktlich abliefern können und zweitens war ich ganz verschwitzt und der französische Leichenbestatter hätte bestimmt geflucht.

Wir kamen trotzdem pünktlich an und wurden mit den Worten begrüßt: "Wir hätten uns ruhig mal zum Baguetteholen hübsch machen können und mögen nicht in so einem verschwitzten Lycrafummel vergammeln!"

Monsieur kann sich morgen sein Baguette mal sonst wo!

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Nach dem Frühstück sind wir dann relativ zeitnah (das W fand keine passenden Schuhe zum Outfit, daher ist relativ relativ) nach Èze Village gefahren, direkt an der Corniche (Küstenstraße) in 430 Höhenmetern gelegen mit schmalen, autofreien, mittelalterlichen Gassen. Vom Kakteengarten aus bietet sich eigentlich ein spektakulärer Blick auf die Steilküste und das Mittelmeer, kostet aber seulement 6 Örohs, haben wir uns gespart. Hier dichtete u.a. Friedrich Nietzsche nach eigenen Angaben im Winter 1883 einen Teil seines epochalen Werks "Also sprach Zarathustra". Heute ist der mittelalterliche Ort, wie die gesamte Côte d’Azur, stark vom Tourismus geprägt. Durch zwei Luxushotels, viele Boutiquen und den Bustourismus ist ein Teil der Ursprünglichkeit des Ortes verloren gegangen. Die Parfümerien von Grasse (Fragonard, Galimard) unterhalten hier Zweigstellen.

Wir haben beschlossen, das nächste Mal "Zur goldenen Ziege" zu übernachten. Da kostet die Übernachtung nur läppische 400 EUROS.

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In Cap Ferrat haben wir einen fast kurzen Spaziergang bis fast zur Villa Rothschild gemacht. Den Herren haben wir je einen Apfel in die Hand gesteckt und gesagt, die Tour dahin dauert nur 10 Minuten. Uuuuuuups, da hatten wir wohl eine 0 vergessen. Der Dialog zu Beginn kam prompt wie folgt:

C: Was ist denn das?
Die Kaiserin: Ein Apfel!
C: Ach soooooooo sehen die aus?
Die Kaiserin: Wieso?
C: Na, ich krieg die sonst immer in kleinen Stückchen! Bissfertig sozusagen, meine Liebe.
Die Kaiserin: Aber heute nicht von mir. (Langes Gesicht von C)
C: Na gut. Kann man ja mal probieren, nicht wahr Pupsie?
W (Pupsie): Gibts da unten auch ein Schuhgeschäft?
Wir beide: *Doppelseufz

Aber, es war einfach zu heiß, wir zu echauffée und daher hier die Geschichte von der (fast) Villa Rothschild:

Von 1907 bis 1912 errichtete Béatrice de Rothschild eine imposante Villa im italienischen Renaissancestil. Sie überwachte persönlich die Bauarbeiten, wobei sie nicht weniger als zwölf Architekten zur Verzweiflung getrieben haben soll. Den Mittelpunkt der in rosa gehaltenen Villa bildet ein überdachter Patio, gesäumt von Gewölben im spanisch-maurischen Stil. Von hier aus gelangt man in die verschiedenen Räume des Hauses, die mit erlesenen prunkvollen Möbeln aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet sind.

Rund um die Villa wurden auf dem weitläufig terrassierten Areal mehrere Stilrichtungen der Gartenkunst wie in einem Museum vereint: neben einem größeren, französischen Garten reihen sich unter anderem ein provenzalischer, italienischer, japanischer Garten sowie ein Stein- und Rosengarten aneinander. An jeder Seite der Terrasse öffnen sich raffiniert gesetzte Ausblicke auf das Meer.

Béatrice de Rothschild verstarb 1934 in Davos. Die Villa vermachte sie der Académie des Beaux-Arts des Institut de France. Die Villa, die auch Schauplatz des James-Bond-Filmes Sag niemals nie (1983) war, ist für Publikum geöffnet und kann besichtigt werden.

Am Ende des Rundweges.

C: der Apfel schmeckte fad!

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Es ging weiter. Nizza am Nachmittag ist wunderbar. Nachdem wir an der Croisette entlang schlenderten und uns wieder gutaussehende Menschen betrachteten, landeten wir in der Altstadt in einer winzigkleinen Chocolaterie und waren alle hin und weg von der petitesse charmanten französischen Kellnerin (außer die Kaiserin, die rollte nur mit den Augen, als wir ihr an den Lippen hingen, aber die war soooooooooooo süüüüüß und ich hätte ihr auch fast alle Marmeladen abgekauft, wäre mir nicht das Portemonnaie entrissen worden mit den Worten: "Geld ist jetzt aus!")

Den Besuch bei dem berühmten Hotel Negresco haben wir dann leider nicht mehr geschafft. Das Hotel ist ein 1912 eröffnetes Luxushotel im Stil der Belle Époque direkt an der Uferpromenade Promenade des Anglais in Nizza. Der Name stammt von dem Erbauer Henri Negresco. Die auffällige, pinkfarbene Kuppel des Gebäudes wurde von Gustave Eiffel konstruiert, wobei die Legende besagt, dass der Busen einer Geliebten als Modell diente. Das Hotel Negresco ist eines der Gründungsmitglieder der renommierten Hotelvereinigung The Leading Hotels of the World.

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Kleiner Dialog in Nizza von den älteren Herren am Hafen:

W: Hier war ich schon mal!
C: Ach ja, wann warst Du denn bitte mal hier?
W: Na, bei unserer Kreuzfahrt.
C: Wir waren noch NIE mit dem Schiff hier.
W: Doch doch mit den Booten und den Häusern hier am Hafen.
C: Das war Monaco, Schatzipups!
W: Achso? Das sieht ja dann hier genau so aus.
C: Ja das ist ja auch ein Hafen! *Seufz
Wir beide: *Doppelseufz

Am Abend habe ich erfolgreich Feuer im Kamin gemacht. Da haben die Herren und die Madame echt gestaunt. Tja, bin ja auch im Altbau mit Kamin grossgeworden.

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Und morgen gibt's Tourrett. Dazu der Witz des heutigen Tages von C:

Ein Mann stellt sein Auto gerade auf einem Behindertenparkplatz ab, als ein Polizist kommt. "Naaa, was haben sie denn für eine Behinderung?" will er wissen. "Tourette, Sie Arschloch!"

Sonntag, 15. September 2013

Kulinarischer Abschluss des Tages

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Nach einem kurzen Abstecher bei dem Stand für Nutella mit Crèpes gab es ein fulminantes Abendessen bei lustigen Kellnern.

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Hier: riesige Meerestiereplatte für das C und für mich zum Abschluss ein lauwarmes Schokotörtchen.

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Beim ersten Anschnitt floss pure heiße Schokoladensosse raus. Die Kaiserin versuchte kurzentschlossen ihren Löffel in mein Dessert zu stecken während ich kurzzeitig geneigt war, meine Gabel in ihrer Hand zu versenken.

Habe insgesamt 27 Sekunden für das Dessert gebraucht.

Cannes und Antibes

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In Antibes protzte eine Yacht neben der anderen, hingegen sich am Strand eine Sardine neben der andern vergnügte und eine Sängerin laut "Voyage Voyage" röhrte.

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Die zweite Hälfte des Tages bestimmte die Küstenstadt Cannes. 

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Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes gelten zum Beispiel als eines der weltweit bedeutendsten Filmfestivals. Sie werden seit 1946 jährlich im Mai in Cannes an der französischen Côte d’Azur veranstaltet. Hauptveranstaltungsort ist das Palais des Festivals et des CongrèsDie letzten Filmfestspiele fanden vom 15. bis 26. Mai 2013 statt. Jurypräsident war der US-amerikanische Filmemacher Steven SpielbergDie Goldene Palme ging an den Film La Vie d’Adèle – Chapitre 1 & 2 von Abdellatif Kechiche.


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Und zu guter Letzt durfte ich mir noch eine Weisheit der Kaiserinnenmutter anhören: "Geh nicht, wenn du musst, sondern wenn du kannst!" Das ist ein Rat von Frau zu Frau bei dem es um Toiletten geht. Ich habe dafür ja eine ToilettenApp.

Das Lebensmotto verfolgt mich

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Ein dramatischer Blick am Morgen

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Dazu dramatisches Eselkreischen, dramatisches Entengeschnatter und dramatisches Hahnengeschrei. Jetzt kann der Tag beginnen...

Samstag, 14. September 2013

St.Tropez wir kommen

Die Wege haben sich heute kurz getrennt. Das C & W sind direkt nach unserer Appartementauflösung nach Grasses gefahren während wir den Umweg über die französischen Küstenstädte angefangen mit St.Tropez genommen haben.

Damit habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt, nämlich wie Kelly und Grant an der Küste im Cabrio à la "Dächer von Nizza" langsausen und dabei großartig aussehen. Nun gut! Es fehlte zwar das Cabrio, Mini war aber auch ganz nett. schliesslich haben wir 2013. Düsen konnten wir leider auch nicht so richtig, weil entweder Rentner den Zebrastreifen überquerten oder lästige Möchtegerntourdefranceradfahrer die Strasse blockierten. Zu guter Letzt hat das auch mit dem großartig Aussehen nicht so gut geklappt. Die Kaiserin war so grün wie ihre Bluse und schleppte sich mit autogenem Atmen von Etappe zu Etappe. War trotzdem irgendwie richtig schön. Also die Fahrt.

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Etappe 1: St.Tropez (das deutsche Navi spricht die Namen wirklich schräg aus. Zum Brüllen!).

Seit in den 50ern die Bardot hier ihren Film "Immer lockt das Weib" gedreht hat, boomt das Städtchen. Vollkommen überfüllt und viel zu klein für die großen Yachten genießen wir eine Eiskugel für EUR 2,70.

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Etappe 2: Es folgt St.Raphael, Fréjus und Théoule sur Mer mit tollen Felsformationen.

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Etappe 3: Endlich haben wir unser neues Domizil bezogen. Manchmal landen auch die Enten im Pool. Hier lässt es sich wirklich noch eine Woche aushalten.

Großartiges Lebensmotto

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gesehen in Marseille

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Kommen am 22. wieder und hoffen, Mme ist für Superfit angemeldet!

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bedanken uns und revanchieren und mit Lavendelsäckchen,...
eltravelblog3 - 21. Sep, 19:59
Sehr schöne Farbe
C&W möchten den Winzer mitgebracht bekommen!
eltravelblog3 - 20. Sep, 14:59
Und ich finde
Der Blog verträgt eine saftigere Farbe als das...
eltravelblog3 - 18. Sep, 23:31
Egal
Du darfst aussuchen! Nachdem ich einen Châteauneuf...
eltravelblog3 - 18. Sep, 00:39
Ich als altes Trainerherz...
... Die Gruppe regelt das immer von alleine ;)
eltravelblog3 - 17. Sep, 19:03

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